Jahresrückblick NRW 2011: “Nazis in NRW setzen auf Islamfeindschaft und Gewalt” 3. Januar 2012

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Im Interview mit netz-gegen-nazis.de haben wir einen Rückblick auf die extreme Rechte in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2011 und einen kurzen Ausblick auf 2012 gegeben. Bei den KollegInnen ist der Artikel am 22.12.2011 erschienen, die Fragen stellte Jan Rathje:

Jahresrückblick 2011


“Nationale Sinnstiftung oder vielstimmige Erinnerungen?”

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Ansätze, Konzepte und Methoden der Vermittlung von „Geschichte“ in der Einwanderungsgesellschaft
Tagungsbericht von Katharina Feyrer

Gemeinsam mit dem Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW (IDA-NRW) und dem Geschichtsort Villa ten Hompel hat mobim am 7. und 8. Oktober 2011 im Rahmen einer Workshoptagung mit dem Titel “Nationale Sinnstiftung oder vielstimmige Erinnerung” Fragen der Thematisierung von Geschichte in der Migrationsgesellschaft gewidmet – ein Thema, das auch immer wieder im Rahmen der Beratungsarbeit zur Sprache kommt. Jetzt liegt der Tagungsbericht unserer Mitarbeiterin Katharina Feyrer vor.


mobim-infobrief 2-2011 30. Dezember 2011

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Kurz vor dem Jahreswechsel erscheint unser zweiter Infobrief im Jahr 2011. Neben den aktuellen Geschehnissen rund um den selbsternannten “Nationalsozialistischen Untergrund”, die auch uns hier sehr viel Zeit und Kraft gekostet haben, sind wir froh auch auf einige positive Entwicklungen im Bereich der Beratung zum Thema Rechtsextremismus eingehen zu können. Im Schwerpunkt beschäftigen wir uns mit Antimuslimischem Rassismus und der Instrumentalisierung von Moscheebaudebatten durch die (extreme) Rechte in der Region.


„Eine Welt ohne Rassismus wär’ doch geil“ 12. Dezember 2011

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Eindrücke vom Regionaltreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am 7.12.2011 in Münster

Der Seminarraum des Geschichtsorts Villa ten Hompel war bis auf den letzten Platz gefüllt, als das Regionaltreffen des Netzwerks “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” am vergangenen Mittwoch von Landeskoordinatorin Renate Bonow und Michael Sturm (mobim) eröffnet wurde. Rund 70 SchülerInnen und LehrerInnen aus dem gesamten Regierungsbezirk Münster waren gekommen, um miteinander über Erfahrungen, Probleme, aber auch die Erfolge in der schulischen Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung zu diskutieren.


Extreme Rechte und Rassismus langfristig zum Thema machen, Engagierte unterstützen! 5. Dezember 2011

Stellungnahme der „Mobilen Beratung in NRW“:

Die Taten der Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt, der mutmaßlichen Mittäterin Beate Zschäpe sowie eines noch zu ermittelnden Netzwerks haben auch in NRW Betroffenheit und Verunsicherung hervorgerufen. Nicht allein durch den Mord an Mehmet Kubasik im April 2006 in Dortmund sowie den Nagelbomben-Anschlag in der Keupstraße in Köln im Juni 2004 wird immer offensichtlicher: Rechte Gewalt ist kein „ostdeutsches“ Problem. Sie stellt auch hier im Land einen Angriff auf die demokratische Gesellschaft dar. Vor allem aber bedeutet sie eine reale Bedrohung für all jene, die von der extremen Rechten zu Feinden und Gegnern erklärt werden.


Appell gegen Neonazis – Was jetzt zu tun ist 21. November 2011

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“Mobile Beratungsteams und Opferberatungsprojekte beraten und begleiten Opfer rechter Gewalt, Kommunen und Zivilgesellschaft. Auch wenn wir seit Jahren vor der Gewalt von Neonazis und rassistischen Gelegenheitstätern warnen, sind wir geschockt von dem Ausmaß an Ignoranz und Verharmlosung staatlicher Stellen angesichts der rassistischen Mordserie. Wir verlangen jetzt eine Zäsur im Umgang mit der extremen Rechten.

(Bundesweiter Appell Mobiler Beratungsteams und Opferberatungsprojekte, zuerst veröffentlicht in der taz vom 20.11.2011)


BAGD fordert Entschuldigung bei den Opfern rechten Terrors 18. November 2011

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Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD)

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Demokratieentwicklung (BAGD) fordert die Bundeskanzlerin auf, sich bei den Angehörigen der Todesopfer der neonazistischen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ sowie den überlebenden Opfern der Nagelbombenanschläge in Köln für das komplette Versagen der Ermittlungsbehörden zu entschuldigen. „Unser Mitgefühl gehört den Opfern und ihren Angehörigen“, erklärten Sabine Seyb von der Opferberatung Reach Out und Pascal Begrich von Miteinander e.V. für die BAGD in Berlin. „Eine derartige Entschuldigung würde deutlich machen, dass das jahrelange Leiden der Familien endlich wahrgenommen wird.“ Hier müsse sich die Bundeskanzlerin an der norwegischen Regierung und deren Reaktion auf die Attentate in Oslo und Utoya orientieren. „Neonazistische Gewalt und Terror basieren auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit von Menschen. Die Bundesregierung muss jetzt deutlich machen, dass alle Menschen unabhängig von Hautfarbe und Herkunft geschützt werden.“


Solidarität mit den Betroffenen zeigen 16. November 2011

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MdB Sendker und Polenz informieren sich über Rechtsextremismus und die Arbeit von mobim

Vor dem Hintergrund der aktuell breit diskutierten Vorgänge um die von Thüringer Neonazis ver-übte Mordserie an Kleinunternehmern mit ausländischen Wurzeln informierten sich heute Reinhold Sendker, MdB für den Kreis Warendorf, und Ruprecht Polenz, MdB für Münster, bei der „Mobilen Beratung im Regierungsbezirk Münster Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie“ (mobim) im Geschichtsort Villa ten Hompel über die aktuelle Situation im Münsterland und die Arbeit der Beratungsstelle.


10.-12.10.2011 | extrem demokratisch? 15. August 2011

Auswirkungen der Diskussion über Demokratie und Extremismus auf die politische und pädagogische Praxis

„Für Demokratie“ und „gegen Extremismus“ einzutreten ist zur Standardfloskel politischer Debatten geworden. In der aktuellen Diskussion um politische Jugendbildungsarbeit scheint sie allerdings ebenso ein Gebot zu sein, um mitreden und -arbeiten zu dürfen. Denn wer will schon mit „Anti-Demokraten“ und „Extremisten“ gemeinsame Strategien entwickeln?


mobim-Handreichung: Umgang mit Veranstaltungsbesuchen von Neonazis 3. August 2011

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“Wortergreifungen” von Neonazis bei Führungen zur NS-Vergangenheit, Infoveranstaltungen oder Diskussionsforen zu lokalen Themen wie Moscheebauten kommen immer wieder auch in NRW und im Regierungsbezirk vor. Die vorliegende kurze Handreichung informiert kompakt über Möglichkeiten für VeranstalterInnen, vor und während der Veranstaltung auf solche “Besuche” vorbereitet zu sein und Handlungsfähig zu bleiben. Neonazis haben kein Interesse an einer demokratischen Diskussion. Sie versuchen die genannten Anlässe für Ihre Selbstinszenierung zu nutzen und die Gespräche zu dominieren. Daher bietet die Handreichung auch Argumentationshilfen für die Auseinandersetzung mit dem Dilemma, machen Stimmen aus einer demokratischen Diskussion auszuschließen: mobim-Handreichung – Umgang mit Veranstaltungsbesuchen von Neonazis (PDF, 53kb)